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Mein Erster Eintrag

Auch wenn dies hoffentlich niemand lesen wird, so muss ich doch schreiben über diese verfluchte Zeit, denn wenn ich es noch länger für mich behalte, werde ich noch verrückt. So vieles dreht sich in meinem Kopf und mir scheint es, als ob nur das gechriebene Wort mir die Erlösung bringen kann, die ich so sehr herbei sehne. Ich fang jetzt einfach mal an, ohne gross drum herum zu reden. Ich habe bis vor 3 ein ganz normales Leben geführt. Zusammen mit meinem Bruder und meinen Eltern. Alles war okay, bis... Mein Eltern sich trennten. Entgegen aller Erwartungen hat mich das nicht großartig beeindruckt. Meine Mutter zog mit mir und meinem älteren Bruder aus. Mein Vater blieb im Haus wohnen, dass ich bis dahin immer als Zuhause gesehen hatte. Von jenem Tag an hat sich alles verändert. Ich war damals gerade in die 6. Klasse gekommen. Freunde Hatte ich keine. I Im Freunde finden war ich noch nie besonders gut und das war mir auch egal. Niemand hielt es länger als ein paar Minuten mit mir aus, denn ich bin eine nothorische Besserwisserin. Damit bin ich ganz zufrieden. Es hat mich nie gekümmert was andere von mir halten. Auf jeden Fall wurde ich seltsamer weise von diesem Moment an beliebter. Besonders bei den Jungen. Nicht auf die Art, über die sich jedes Mädchen freuen würde. Sie sahen in mir eher eine Schwester, einen Kumpel. Das war ganz neu für mich. Diese Wärme die von einigen ausging... Schon als Henning in meine Klasse kam zu Beginn des Schuljahres, hatte ich mich zu ihm hingezogen gefühlt. Nur war mir nie bewusst geworden warum und auf welche Art. Ich wollte kmmer in seiner Nähe sein. Doch auch zwei andere Jungen hatten von da an einen Platz in meinem Herzen. Niko wurde zu meinem beste Freund. Es gab nichts was wir nicht dem anderen anvertrauen konnten. Wenn er nicht da war fühlte ich mich unendlich einsam. Dieser Junge war das, was in meinem Leben bis dahin gefehlt hatte, ohne dass ich mir dessen überhaupt bewusst war. Niko war eine feste Bezugsperson. Jemand der niemals einfach gehen würde. Er war der Grund warum ich Morgens auf gestanden bin. Ich wusste, dass wir Freunde fürs Leben werden würden. Aber auch Talha wurde unglaublich wichtig für mein weiteres Leben. Ich kannte ihn zwar schon seit der ersten Klasse aber wir wurden erst in diesem Jahr Freunde. Obwohl in meiner Familie alles ikopf stand, war ich niemals so glücklich gewesen wie damals. Die Wochen vergingen und als es SilvesterNacht war, machte ich dann etwas, das ich bis heute noch nicht begreife. Ich bereue diese Entscheidung nicht, doch erkenne ich ihren Sinn nicht mehr. Mit meinem Handy tippte ich eine Nachricht die ih dann an Henning schickte. In ihr stand, dass ich ihn lieben würde und dass ich mir mit ihm eine Beziehung wünschen würde. Zu meiner Überraschung war seine Antwort Ja. Er empfand ganz ähnlich. So denke ich jedenfalls. Wir waren vier Monate und drei Tage zusammen. Dafür, dass wir beide zuvor noch keine Beziehung hatten, lief es eigentlich ganz gut. Bis zu dem Tag an dem er mir mein Herz herraus riss. Die Trennung war nicht das, was mir so weh tat, sondern die Tatsache, dass er mich vor der ganzen Schule blos gestellt hat. Leider hatte er noch nicht einmal den Anstand es mir persönlich zu sagen. Er schickte seinen besten Freund, der mir einen Zettel übergab. In diesem Moment war ich so verletzt, wie ich es niemals vorher und niemals danach war. Ihm danach im Unterricht in die Augen zu sehen war unbeschreiblich. Ich wusste nicht ob ich ihn hassen sollte oder ob ich es auf sich beruhen lassen sollte. Die Tage und Wochen danach habe ich versucht wieder zurück in ein normales Leben zu finden. Erschwerend war nur, dass Henning schon wenige Tage danach eine neue am Start hatte und alle über DAS TRAUMPAAR redeten. In dieser Zeit war ich unwarscheinlich froh Niko und Talha an meiner seite zu wissen. Denn ein Satz dröhnte mir noch immer in den Ohren. "Wir können ja Freunde bleiben". Ich hatte mich entschieden ihn zu hassen. Wir hatten noch lange Zeit ein sehr angespanntes Verhältnis, da er sich eine nach der anderen angelte. Auch meine Freundinnen blieben nicht verschohnt. Doch irgentwann wurden wir dann doch Freunde geworden. Ich hab ihn wieder gern in meiner Nähe gehabt, jedoch eher als Bruder. Er war so anders. Einfach großartig. Henning hat mich oft beschützt und mir geholfen. Meine Mutter hatte sich wärend dessen neu verliebt und war glücklich. Sie hatte beschlossen zu ihrem neuen Freund zu ziehen... und ich sollte mit. Ich stand vor der Schwierigsten Entscheidung in meinem Leben. Meine freunde ider meine Mutter? In der Schule lies ich mir vorerst nichts anmerken. Als ich eines Tages mit meiner Mutter in Selm (dem Ort wo ihr neuer Partner wohnte) war, traf ich einen Jungen, den ich so schnell nicht vergessen würde. Er hiess Yannick. Wir wurden Freunde und telefonierten jeden Tag, denn ich musste ja zurück. Mit der Zeit haben wir uns verliebt und wurden ein Paar. Es war eine wirklich schöne Zeit. Nur an dem Tag, als ich meinen Klassenkameraden davon erzählte, gerieht ich mit einem mal ins Abseits. Sie dachten ich würde ihn erfinden um mich an Henning zu rächen. Das stimmte aber nicht. Niemand wollte mir zu hören. Selbst meine Freunde zweifelten. Das erstaunliche jedoch war, dass Henning mir geglaubt hat. Talha tat das jedoch nicht. Das war wie ein Stich ins Herz. Ich versuchte alles, doch er glaubte mir nicht. An diesem Tag hab ich einen Freund verloren. Er wollte nichts von mir wissen. Ich hatte mich schon lange entschieden mit meiner Mutter weg zu ziehen. Mein Bruder wollte bei meinem Vater bleiben. Aber als ich meinen Freunde von meinem bevor stehenden Umzug erzählte kam kaum eine Reaktion. Nur Niko schiehn ernsthaft traurig zu sein. Henning wünschte mir ales gute, und ich glaube er hat es wirklich ernst gemeint. Als der Tag des Abschieds gekommen war, brannte mein Herz. Ich wollte nicht gehen. Ich wollte bei meinen Freunden bleiben, doch ich wollte auch fort. Fort von denen, die mich hassten, denen, die einmal Freunde waren und mich nun nicht einmal mehr ansahen. Weg von Talha. Zu gross war die Furcht davor wieder verletzt zu werden. Als ich ging, warf ich Talha Henning und Niko einen Blick zu, in dem Trauer und Angst lagen. Wie würde mein Leben ohne sie aussehen?
17.9.13 19:23


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