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Allein unter Fremden

Die ersten Tage in Selm waren voller Tränen und Sehnsucht. Es tat mir sehr weh. Als ich dann am Montag Morgen zur Schule ging, kolpfte mein Herz bis zum Hals. Was würde passieren? Ich war aufgeregt. Es wurde dann doch nicht so schlimm. Zwar fühlte ich mich unglaublich unwohl, aber ich dachte, dass es schlimmer werden würde. Auch die folgenden Wochen waren für mich einfach nur seltsam. Nach einigen Monaten hatte ich mich schon rellativ gut ein gelebt. Doch dann riss mich eine SmS aus der Fassung. Henning schrieb mir. Kurz zuvor hatten wir uns gestritten, ich dachte, dass das nichts schlimmeres sei. Wir haben uns des öfteren gestrichen. Diese Nachricht jedoch, sie schlug mir den Boden unter den Füsen weg. Darin stand, dass er mich nie geliebt habe. Dass er nur aus Mitleid mir zu zusammen gewesen sei und dass er mit dem anderen Mädel zusammen gekommen ist, weil ich ihn zermürbt hätte. Ich habe diese SmS wieder und wieder. Es wollte nicht in meinen Kopf. Konnte das denn sein? Verzweifelt wusste ich mir nicht anders zu helfen. ich muss sagen, dass das definitiv überzogen war, aber damals hat es einfach zu sehr weh getan. Ich hab an diesem Tag versucht mir das Leben zu nehmen. Ein paar Pillen eingeworfen und das Messer an den Arm gedrückt. Blut floss, doch das Messer hat nicht tief genug geschnitten. Als ich wieder zur Besinnung kam wischte ich das Blut weg und verband meinen Arm. Niemand hat irgentwas gemerkt. Selbst meine Mutter nicht. Mir wurde klar, dass ich einen Fehler gemacht hatte und dass Henning es nicht wert ist. Bis heute hat niemand davon erfahren. Seit dem ist etwas mehr als ein Jahr vergangen. Mit Talha habe ich mich versöhnt, Henning hat den Kontakt abgebroche und ich habe hier Freunde gefunden. Mila, Marie, Alex, Leonie und Nils. Sie sind mir wichtig und damit bin ichin der Gegenwart angekommen. Ab jetzt folgt einfach etwas wie ein Tagebuch, denn auch wenn ich mir meine Vergangenheit von der Seele geredet habe, so ist es doch noch nicht alles.
18.9.13 17:37
 


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